Podiumsdiskussion zum Jugend-Check: Zuspruch vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit

11.10.19

„Der Jugend-Check für eine jugendgerechte Gesetzgebung“ lautete das Thema der Podiumsdiskussion, die im Rahmen des jugend-audits #2 des Kompetenzzentrums Jugend-Check am 28. September 2019 stattfand.

Auf dem Podium waren (v.l.n.r.): Bernd Fiedler, Jan Holze, Susanne Zels, Georg Kurz, Ana-Maria Trăsnea, Laura Schieritz. Foto: Simon Eichmann

Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Nationalkomitees für internationale Jugendarbeit unter aktiver Beteiligung des Publikums und Moderation durch Bernd Fiedler. Der Jugend-Check fand bei allen Diskutanten Anklang und es wurde Unterstützung signalisiert.

Mehr Verbindlichkeit für den Jugend-Check

Ana-Maria Trăsnea von den Jusos setzte sich dafür ein, dass der Jugend-Check verbindlicher wird. Langfristig wünscht sie sich auch einen Jugend-Check auf Landes- und kommunaler Ebene. Weiter sieht Susanne Zels (Junge Union) in den Ergebnissen des Jugend-Checks einen konkreten Mehrwert für ihre Arbeit – und wünscht dem Jugend-Check eine noch breitere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Stark machte sich Laura Schieritz von den Jungen Liberalen dafür, jungen Menschen in der politischen Bildung das Instrument Jugend-Check näher zu bringen. Darüber hinaus war es für Georg Kurz von der Grünen Jugend wichtig, dass auch weiterhin Jugendliche und junge Erwachsene an der Weiterentwicklung des Jugend-Checks beteiligt werden. Weiter wies Jan Holze von der Deutschen Sportjugend auf die Möglichkeit hin, dass junge Menschen die Ergebnisse des Jugend-Checks für sich nutzen können, um sich zu informieren und darauf basierend Forderungen an die Politik zu richten.

Der Jugend-Check als Informationsgrundlage

Daran anknüpfend wurde intensiv die Frage diskutiert, wie sich Politik und Gesetzgebung jungen Menschen grundsätzlich annähern können – etwa durch mehr jugendgerechte Sprache oder durch Beteiligung an politischen Prozessen. Grundvoraussetzung hierfür ist die Schaffung einer Informationsgrundlage für junge Menschen: So können sich junge Menschen das Wissen aneignen, um sich überhaupt einbringen zu können. Jan Holze sah einen ausschlaggebenden Faktor in der Art der vorhandenen politischen Strukturen: „Die Anforderungen, die junge Menschen an Engagement heute haben sind anders als das, was die überkommenen Strukturen leisten können.“

Ein Ansatzpunkt für die Darbietung einer jugendgerechten Informationsgrundlage bietet das jugendgerechte Angebot des Kompetenzzentrums Jugend-Check: Hier finden sich fokussierte Zusammenfassungen zu aktuellen Referentenentwürfen in einer verständlichen Darstellung.

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