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Unterstützer/innen des Jugend-Checks

Wir freuen uns, dass der Jugend-Check von zahlreichen Personen aus Politik, Wissenschaft und Fachöffentlichkeit unterstützt wird. Auf dieser Seite veröffentlichen wir die Statements von Unterstützerinnen und Unterstützern des Jugend-Checks und unserer Arbeit.

Porträt von Sönke Rix

Sönke Rix MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe FSFJ der SPD-Bundestagsfraktion

Gesetze aus allen Politikfeldern haben Auswirkungen auf das Leben von jungen Menschen. Deshalb müsste es eigentlich selbstverständlich sein, dass ihre Belange immer mitgedacht werden. Das wird leider im Alltag zu oft vernachlässigt. Gerade in Pandemiezeiten, in denen Maßnahmen mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die verschiedenen Altersgruppen ausbalanciert werden müssen, zeigen sich die Stärken des neuen Instruments: Der Jugend-Check wirkt als Entscheidungshilfe für Verantwortliche in Politik und Verwaltung, als Informationsquelle für Jugendliche, als Verbesserung demokratischer, nachhaltiger und sorgfältiger Gesetzgebungsprozesse und als Sensibilisierungsinstrument für die Belange junger Menschen vor Ort. Herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Jugend-Check (KomJC), die den Jugend-Check Tag für Tag mit Leben füllen.

Porträt Beate Walter-Rosenheimer

Beate Walter-Rosenheimer MdB, jugendpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der 19. Legislaturperiode

Der Jugend-Check ist ein gutes Instrument, die Auswirkungen von Gesetzen auf die Lebenslagen von jungen Menschen transparent zu machen und zu überprüfen. Das finde ich wichtig und gerecht, weil Gesetze natürlich auch Konsequenzen für das Leben von Kindern und Jugendlichen nach sich ziehen, was vorher viel zu oft nicht beachtet und berücksichtigt wurde. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass er verbindlich für alle Politikfelder eingeführt wird und bei Bedarf selbstverständlich politisches Handeln und Nachsteuern zur Folge hat. Dann gibt der Jugend-Check Kindern und Jugendlichen eine wirklich starke Stimme.

Daniela Broda, Vorsitzende Deutscher Bundesjugendring

Der Jugend-Check ist ein wichtiger Baustein für die stetige Weiterentwicklung der Jugendpolitik. Wir setzen uns dafür ein, dass das Prüfinstrument gesetzlich verankert werden muss. Nur so kann der Jugend-Check dauerhaft und frühzeitig Gesetzesentwürfe auf ihre besonderen Auswirkung auf junge Menschen prüfen. Er sollte zugleich eingebettet sein in Dialoge mit und wirksame Beteiligung von jungen Menschen. Deren Interessen und Bedarfe werden vor allem durch zivilgesellschaftliche Organisationen wie den Bundesjugendring eingebracht. Der Jugend-Check kann uns bei dieser Aufgabe unterstützen.

Prof. Dr. Sabine Walper, Vorstandsvorsitzende und Direktorin des Deutschen Jugendinstituts

Unsere Gesetze tangieren in vielen Punkten die Rechte und Interessen der nachwachsenden Generation. Allerdings gerät dies im Gesetzgebungsverfahren nicht zwangsläufig in den Blick. Umso wichtiger ist der Jugend-Check – das zentrale Instrument, um neue Gesetze in Deutschland auf Ihre Auswirkungen auf Jugendliche zu prüfen und damit jugendgerechter zu machen.

Stefan Raid, 1. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj)

Dass Gesetze schon im Entstehungsprozess darauf geprüft werden, ob sie jugendgerecht sind und welche Folgen sie für junge Menschen haben können, finde ich wichtig. Es geht ja darum, Belange und Interessen junger Menschen angemessen zu berücksichtigen und sie ebenso angemessen zu beteiligen. Es gibt so viele Handlungsfelder, die über Gesetze reguliert werden und die auf den ersten Blick nichts mit Jugend zu tun haben. Oft ergibt sich aber bei genauerer Prüfung doch die Relevanz für die Lebenswelt von jungen Menschen. Das Kompetenzzentrum Jugend-Check, das die Jugend-Checks erstellt, gibt es jetzt seit über 4 Jahren und es sollte weitergehen. Ich wünsche mir, dass der Jugend-Check noch mehr als Sensibilisierungsinstrument wirkt und Aufmerksamkeit erhält.

Prof.in Dr.in Susanne Keuchel, Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Gesetze haben unmittelbaren und mittelbaren Einfluss auf die junge Generation – auf ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Das muss Politik, Gesellschaft, aber auch Jugendlichen selbst viel bewusster werden. Daher müssen Gesetze frühzeitig überprüft werden. Und nicht nur das: Auswirkungen auf junge Menschen müssen transparent gemacht und diskutiert werden. Dies ermöglicht der Jugend-Check. Seine Ergebnisse müssen verbindlich in der Weiterentwicklung von Gesetzen berücksichtigt werden – für eine demokratische, inklusive, nachhaltige und damit jugendgerechte Gesellschaft!

Matthias Seestern-Pauly MdB, jugendpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in der 19. Legislaturperiode

Unglaublich viele Gesetze betreffen das Leben von Kindern und Jugendlichen. Für mich ist deshalb klar: Die Auswirkungen dieser Vorhaben müssen auch unter die Lupe genommen werden. Genau das tut der Jugend-Check. Der Jugend-Check gibt Kindern und Jugendlichen damit eine politische Stimme und stärkt ihre Mitbestimmung. Das finde ich super!

Prof. Klaus Hurrelmann, Jugendforscher

Die Jugendzeit ist in den letzten drei Jahrzehnten zu einer eigenständigen Lebensphase geworden. Sie setzt in der Regel mit 14 Jahren ein und kann bei einer längeren Ausbildung bis zum 30. Jahr andauern. Es wird deshalb höchste Zeit, die Stimme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirkungsvoll in die Politik einzubringen. Der Jugend-Check ist ein ausgezeichnetes Verfahren, um die besonderen Bedürfnisse der jungen Generation zur Geltung zu bringen.

Prof. Dr. Karin Böllert, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Dass Jugend als eigenständige Lebensphase allzu oft vergessen wird und in der Politik eher selten vorkommt, hat gerade wieder die aktuelle Pandemiesituation deutlich gemacht. Der Jugend-Check ist deshalb ein Instrument, dass politische Entscheider*innen immer wieder an ihre Verantwortung jungen Menschen gegenüber erinnert. Dabei kann er für die Umsetzung einer Jugendstrategie der Bundesregierung und damit aller politischen Ressorts als gemeinsam geteiltes Anliegen wichtige Impulse liefern.

Mahmoud Haji, Teilnehmer an jugend-audits des KomJC

Ich finde es wichtig, dass der Jugend-Check die Auswirkungen von Gesetzen auf die Lebenslagen junger Menschen sichtbar macht. Das Besondere daran ist, dass geprüft wird, ob die Gesetze eine Auswirkung auf uns haben, obwohl das Gesetz noch nicht in Kraft ist. Als jugendlicher Nicht-Deutscher habe ich endlich die Möglichkeit bekommen, schwierige Gesetze zu verstehen und meine Meinung dazu zu sagen. Die jugendgerechte Version der Jugend-Checks ist für jeden zugänglich, insbesondere durch die neue App.

Diana Kinnert, CDU-Politikerin und selbstständige Unternehmerin, Beraterin und Publizistin

In einer unübersichtlichen, komplexen, rasant wandelnden Welt wie der heutigen haben es gerade junge Menschen mit ihren noch nicht fertig eingerichteten Leben besonders schwer. Ihre Lebensphase ist von Disruptionen und Veränderungen stark geprägt. Junge Menschen sind darum oft Spielball ihrer Umgebung. Ich begrüße, dass mit dem Jugend-Check ein Instrument entwickelt worden ist, dass für die Belange junger Menschen sensibilisiert und diese so im Gesetzgebungsverfahren mitdenkt.

Noreen Thiel, FDP-Politikerin und Content Managerin Instagram der JuLis

Partizipation junger Menschen ist essenziell in einer Demokratie. Es ist wichtig, dass die Stimmen der nächsten Generation gehört werden. Das Kompetenzzentrum Jugend-Check, das Gesetze mit Blick auf die Belange junger Menschen prüft, ist dafür ein sehr wichtiges Projekt!

Die Jugend-Check App: Jetzt downloaden!

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